Mittwoch, 9. Mai 2012

"Stein auf Stein, Stein auf Stein, der Verblender muss doch bald mal fertig sein."

Das sing ich jetzt in der Hoffnung, dass der Text wahr wird. Franziska glaubt schließlich auch, dass es schneit, wenn sie "Schneeflöckchen, Weißröckchen" singt.
Es ging also wieder mit dem Verblender weiter, Gartenseite und Friesengiebel stehen kurz vor dem Abschluss:




Auf unserem Bauzeitenplan steht für gestern oder heute "Aufmaß Fenster". Wir gehen davon aus, dass das auch tatsächlich passiert ist. Sehen kann man davon ja nix, aber was wir sehen konnten, ist folgendes:





Es wird also auch an der Lüftung gearbeitet. Außerdem hängen auch einige Strippen weiter aus der Decke als vorher. Das haben wir allerdings nicht dokumentiert.
Herr Fritsche hat gemailt, um sich zu erkundigen, ob wir bisher zufrieden sind. Nett, aber überflüssig. Wenn nicht, wüsste er es nämlich schon!

Die Deutschlehrerin muss übrigens mal anmerken, dass diese seltsame Schriftart keine Anführungszeichen unten setzen kann. Das stört sie zwar, aber nicht so "dolle" (Wir werden hier heimisch!), dass sie die Schriftart wechseln müsste.  

NACHTRAG:
Wir waren übrigens mal wieder auf einem Richtfest. Trotz lang anhaltendem Regen fanden 3 von 4 Blankenburgs es richtig nett. Julia mochte irgendwann nicht mehr auf dem Arm bleiben oder im Kinderwagen sitzen, ließ sich aber mit etwas Brötchen doch noch zum Bleiben überreden :o)
Franziska hatte großen Spaß, in voller Matschmontur durchs Haus zu waten und mit den anderen Kindern zu spielen, und wir haben mal wieder festgestellt, dass wir lauter nette Nachbarn haben, mit denen wir uns gemeinsam über den Fortschritt und das Aussehen der Häuser und auf den Herbstanfang freuen können.  

Dienstag, 8. Mai 2012

Überraschung: Verblender!

Die Flächen am Haus, an denen die Porotonsteine durchscheinen, werden kleiner. Heute ging es an der Gartenseite und am Friesengiebel weiter. Es bleiben Restarbeiten dort und der Giebel an der Garagenseite. Vielleicht ist der Drops ja Ende der Woche gelutscht.



Wie man erkennen kann, ist jetzt auch besser abgedichtet. Hier noch mal eine Nahaufnahme:

Nächste Woche macht der Dachdecker der ganzen Abdichterei hoffentlich ein Ende.

Montag, 7. Mai 2012

Und wenn sie noch nicht fertig sind, verblenden sie noch heute

Am Freitag war der Baufortschritt trotz vier Arbeitern zum Anschauen doch eher enttäuschend. Hinten war die Garage auch über der Tür verblendet und vorne gab es den Sturz zu bestaunen - falls das Mauerwerk über dem Garagentor überhaupt auch Sturz heißt.
Hier mussten eine Menge Steine geschnitten werden, was wohl ziemlich zeitaufwändig ist und daher eher langsam von der Hand geht. 




Auf unsere Nachfrage, ob es denn beim Zeitplan bleibe und der Dachdecker am Montag, also heute aufschlage, ernteten wir ein mildes Lächeln und ein Nein, schließlich müssten zunächst noch die Giebel verblendet werden. Da fragt sich doch sicher nicht nur der geneigte Leser, warum dann entgegen dem Zeitplan schon so viel an der Garage gemacht wird und die nicht hinten ansteht. 
Das haben wir aber nicht laut gefragt, weil wir den Eindruck haben, dass alles gut läuft und der Zeitplan auch so noch eingehalten wird. Außerdem heißen wir ja Blankenburg und nicht Moser.
Apropos Moser: Da es in den letzten Tagen doch häufiger und auch stärker geregnet hat, haben wir bei unserem Bausachverständigen und beim Bauleiter höflich angefragt, ob es der bereits angebrachten Dämmung nichts ausmache, wenn sie nicht ganz mit Folie abgedeckt sei und ein bisschen nass werde. Schimmel in den Wänden ist ja nicht gerade das, was man sich fürs Eigenheim wünscht.

  
Beide haben uns versichert, dass nichts passieren könne. Der Bauleiter hat dennoch zugesagt, die entsprechenden Dämmplatten auszuwechseln. Placebo für die Hypochonder.
Nun haben wir an der Gartenseite ein Gerüst und die Giebelseite wird verblendet:


Schließlich gab's noch eine Überraschung im Esszimmer, quasi auf dem Esstisch fand Daniel folgendes vor:





Vielleicht haben wir es an der ein oder anderen Stelle schon angemerkt: Hinter unserem Haus ist kein Erdbeer-, sondern ein Spargelfeld. Am Sonntag brauchte das Zeug Wasser und der fleißige Bauer hatte seinen Mega-Gardena-Gartensprenger (Angeber!) direkt hinter dem Erdwall aufgestellt und nicht nur seinen Spargel, sondern auch unseren Garten gesprengt. 
Wenn der das öfter macht, können wir uns Sprengen und Planschbecken sparen. Dann können Julia und Franziska immer an der Hausrückseite durch den Sprenger flitzen. Bis auf die Terrasse spritzt's hoffentlich auch bei ungünstigem Wind nicht...

Freitag, 4. Mai 2012

Wer hätte es gedacht: Verblender





Nun ist die Garage auch hinten, an der Tür zum Garten und an der Front verblendet. Es fehlen die Längsseite und die Giebel am Haus.

Mittwoch, 2. Mai 2012

Und wieder einmal Verblender

Heute waren die Bauleute wieder recht fix: Die Rückseite der Garage ist im Prinzip komplett verblendet. Dämmen scheint aufzuhalten.



Wer aufgepasst hat, weiß, dass jetzt nur noch die Garagenlängseite, die Front und die drei Giebel fehlen.
Nächste Woche legt auch der Dachdecker los. Ihm will Franziska auf jeden Fall zuschauen. 

Sonntag, 29. April 2012

Hurra, Hurra, die Telekom ist auch schon da!

Hurra, Hurra, die Telekom ist auch schon da! Hurra, Hurra, die Telekom ist da! Am liebsten macht sie Schabernack, Leute ärgern nicht zu knapp. Schwupp schon ist der Antrag weg, wer hat ihn wohl weggeschleppt.

Nein, wir sind jetzt nicht vollkommen übergeschnappt. Aber die Zeile aus dem Pumukellied umschreibt die Situation mit der Telekom recht gut. Gestern hat sich die Telekom gemeldet. Nachdem die eigentliche Ansage war, dass der Brief mindestens eine Woche dauert, ist es jetzt doch ziemlich fix gegangen. Wir haben  einen Antrag für die Einrichtung des Hausanschlusses erhalten, den wir natürlich prompt morgen auf den Weg bringen werden. Wenn jetzt tatsächlich noch der Anschluss rechtzeitig gelegt wird, ziehe ich meinen Hut.

Am Haus selbst hat sich am Freitag nicht wirklich viel getan. Lediglich das Stück zwischen Garage und der Vorderfront wurde fertigestellt. Damit ist nun aber jedenfalls das Erdgeschoss fertig geklinkert. Jetzt kann es in die Höhe gehen - leider geht es aufgrund des Feiertags erst am Mittwoch weiter. Dafür wurden auch am Freitag die ersten Gerüstteile angeliefert.






"Heut' ist Mittsommernacht bei Ikea...

... das ist Schnäppchenjagd auf Leben und Tod.
Heut' ist Mittsommernacht bei Ikea,
knüppelharter Kampf um jedes Sonderangebot."


Bis zum Mittsommer wollten wir nicht warten, zumal wir weder Kampfsportarten oder Marathon trainiert haben noch im Besitz einer Footballmontur sind, sondern bekanntlich zwei Kinder haben, mit denen dieser Nahkampf nicht möglich ist. Wer mich jetzt für total bekloppt hält, möge den Refrain googlen oder "Mittsommernacht bei Ikea" von den Wise Guys bei i-tunes oder wo kaufen.
Wir jedenfalls waren gestern bei eben jenem schwedischen Möbelhaus in Großburgwedel, wo es einen 10%-Warengutschein gab, wenn man mit der Ikea-Kundenkarte zahlt.
Mit Payback-Karte und Blog sind wir ohnehin schon gläsern, da machen die paar Daten, die jetzt noch zusätzlich über uns bekannt und sicher auch im Internet frei verfügbar sind, auch nix mehr. 10% sind 10% . 10% von einem kleinen und einem großen Badezimmerschrank (Godmorgon schwarzbraun) samt Waschbecken (Odensvik mit 1 bzw. 2 Wasserhähnen und Waschbecken), Garderobenschrank samt Innenleben (hoher, ein Meter breiter weißer Pax), einem großen und einem kleinen Badezimmerspiegel (auch Godmorgon) mit Beleuchtung (Godmorgon) und Beleuchtung für vorhandene Kleiderschränke (Leuchtschienen für Pax). Wir sind NICHT in einen Kaufrausch geraten. Das stand alles tatsächlich schon vorher auf unserer Einkaufsliste. Zusätzlich gekauft haben wir lediglich Bilderrahmen, deren Kauf schon längst fällig war, ein Spiegel für die Diele, der auch auf der Liste der anzuschaffenden Dinge stand, aber noch nicht konkret benannt war (Hemnes weiß, gerade 20 € günstiger) und eine übergroße Bettdecke für mich, die wir etwas später anschaffen wollten. Der frühe Vogel fängt den Wurm und bekommt Prozente.

Unsere Waschbecken sind beide weiß, die untere ist eigentlich die kleinere.











 
Ob wir die Sprossen montieren, wissen wir noch nicht. Die nette Verkäuferin hatte nicht gesagt, dass die Sporssen immer dabei sind, und wir haben eine halbe Stunde damit verschwendet, die sprossenlosen Türen zu suchen...
Die Spiegel und Leuchten sind jetzt nicht so spektakulär, dass ich sie auch noch raussuchen müsste.
Den Warengutschein werden wir in ein Schlafsofa fürs Arbeits- und Gästezimmer umwandeln. Die Arbeitsplatten der Schreibtische sind einfach zu voll, als dass man darauf schlafen könnte. Und eine Sitzgelegenheit für schulische Pflichtlektüre oder einen juristischen Aufsatz oder einfach für Spaß ist ja auch nicht zu verachten.