Montag, 12. März 2012

Einmessung

Heute hat sich das erste Mal etwas auf unserem Grundstück getan, das unser Bauvorhaben erahnen lässt. Wir haben uns mit unserem Bauleiter auf dem Grundstück getroffen, der es dann eifrig mit Stangen und Schnüren versehen hat.

Komisches Dings zum Einmessen



Auf dem nächsten Bild sieht man, wie das Bauvorhaben ungefähr aussehen soll. Im Vordergrund ist das eingemessene Haus zu sehen, im Hintergrund wird durch die weiteren Stangen und Schnüre die Garage gekennzeichnet.



Wie es aussieht, soll der Boden noch diese Woche abgeschoben und dann das Grundstück auf Bauniveau aufgeschüttet werden. Ende der Woche sollen vielleicht schon die Fundamente gesetzt werden und Anfang nächster Woche dann die Bodenplatte. Es scheint also voranzugehen.

 

Freitag, 9. März 2012

Jabbadabbaduh!

"Blankenburgs, meet the Blankenburgs, they're the modern building family" oder so ähnlich summt unser Bauleiter sicher gerade, denn am Montag ist es so weit: Der erste Ortstermin steht an, um zu schauen, was alles an Boden abgetragen und aufgeschüttet werden muss, damit anscheinend noch in der nächsten Woche die Bodenplatte gegossen werden kann! 

Sonntag, 4. März 2012

Die Pilze sprießen

Als wir am Wochenende im Baugebiet waren, konnten wir feststellen, dass dort die Bauten bald wie Pilze aus dem Boden sprießen werden. Für viele scheint der Baugebinn der 01.03. zu sein.

Direkt neben uns wurde bereits das Grundstück abgeschoben und das Gebäude eingemessen. Bei dieser Gelegenheit scheinen auch die Grenzsteine, die sich letzte Woche noch dort befanden, ebenfalls mit abgeschoben worden zu sein. Möglicherweise sind dieser durch Holzpfähle ersetzt worden, die wir dort gesehen haben. Dies müssen wir wohl noch abklären. Es wäre ziemlich ärgerlich, wenn diese neu eingemessen und gesetzt werden müssten.

Zudem haben wir die Nachbarn von schräg gegenüber kennen gelernt. Auch dort war schon einiges abgesteckt. Wir haben jedenfalls erfahren, dass die beiden auch zwei Töchter haben, die jeweils etwas älter als unsere sind. Auch die Nachbarn zwei Grundstücke weiter auf unserer Straße sollen zwei Töchter haben.

Mal sehen, wann dann unser Pilz sprießt.

Freitag, 2. März 2012

Geduld ist eine Tugend

... und ich will nicht tugendhaft sein - jedenfalls nicht in dieser Hinsicht. Der Baubeginn ist voraussichtlich erst in vier Wochen wegen des nassen Januars des kalten Februars, die zu Bauverzögerungen auf anderen Baustellen führten und sich damit auch auf unseren Baubeginn auswirken. Doof!

Es gibt aber auch eine Lichtstreif am Horizont. Unser Bauträger teilte uns mit, dass es möglich sei, dass vorher wenigstens mit den Gründungsarbeiten begonnen wird. Dies wäre auf jeden Fall doch etwas für unseren Seelenfrieden, da dann die Bagger anrollen werden und auf jeden Fall einen Schein von Baustelle erzeugen.

Donnerstag, 1. März 2012

Schnäppchenjäger

Eine Baugenehmigung war mit der Deutschen Post immer noch nicht im Briefkasten, aber dafür die Kostenermittlung der SVO für Wasser- und Stromanschluss. Die Ermittlung liegt 659,54 € unter dem, was wir kalkuliert hatten. Jippie, ein Schnäppchen! Und da sage einer, beim Bauen wird immer alles teurer, als man denkt!
Nun warten wir noch auf die Citypost und hoffen, dass sie den ersehnten Umschlag bringt!

Die Citypost hat tatsächlich die Baugenehmigung gebracht. Es wurde alles genehmigt und zwar schon am 27.02.2012. Eigentlich hatten wir ja den Mitarbeiter im Bauamt gebeten, uns telefonisch zu unterrichten, wenn die Genehmigung erlassen wurde, damit wir sie direkt abholen können. Er meinte jedoch, er würde direkt unser Bauunternehmen anrufen. Dies scheint nicht passiert zu sein, jedenfalls haben wir von dort keine entsprechende Rückmeldung erhalten.

Insgesamt ist die Genehmigung wenig spektakulär, da eigentlich nur unser Bauantrag abgestempelt wurde. Bemerkenswert ist jedoch die Befreiung, die zu der Verzögerung der Genehmigung führt hat. Laut Bebauungsplan dürfen die Dachneigungen nur 48 Grad betragen. Unser Friesengiebel hat jedoch 62 Grad. Daher war eine Befreiung erforderlich. Das Bemerkenswerte ist jedoch, dass etliche der bisher errichteten Hauser solch einen Giebel haben, ohne dass dies jemals beanstandet wurde. Es soll sich wohl erst in letzter Zeit ein freundlicher Nachbar beim Bauamt beschwert haben, dass die Vorgaben nicht eingehalten werden. Hoffentlich war dies nicht unser Nachbar. Die Einhaltung von nachbarschützenden Normen in allen Ehren, aber wer stört sich an einem Friesengiebel?!

Die Befreiung von der Auflage hat übrigen eine Bearbeitungsgebühr von 54,- EUR gekostet, insgesamt war jedoch auch die Baugenehmigung mit 1.015 EUR noch billiger, als wir eigentlich kalkuliert hatten. Es war wohl in der Tat ein Schnäppchentag.

Jetzt ist endlich unser Bauunternehmen am Zug und kann uns hoffentlich bald einen Termin nennen, wann es losgeht. Wir platzen jedenfalls vor Ungeduld, endlich Bagger auf dem Grundstück zu sehen.

P.S.: Ein Schmankerl, das sich im Netzanschlussvertrag befindet und wir unterschreiben sollen: "Uns ist bekannt, dass leistungsgemessene Letztverbraucher in der Nähe der Messeinrichtung bauseits einen 230 Volt Netzanschluss und einen Telefonanschluss bereit zu stellen haben." Soll dies heißen, dass ich für Strom sorgen muss, damit die Stadtwerke unseren Strom anschließen und den Netzanschluss betreiben? Darf ich Gebühren dafür erheben, wenn der Techniker von unserem Telefonanschluss telefonieren will oder hat der mit dem Vertrag eine Telefonflatrate bei uns gebucht?



Montag, 27. Februar 2012

Baugenehmigung, Baugenehmigung, Baugenehmigung!

Die Baugenehmigung ist zwar immer noch nicht erteilt, weil der zuständige Sachbearbeiter krank ist (Guten Besserung an dieser Stelle!), aber dessen Vertretung hat dem Bauherrn zugesagt, die Unterlagen morgen fertigzustellen, sie in die Post zu geben und beim Bauträger anzurufen, damit nicht noch mehr Tage ungenutzt verstreichen! Die Baudame ist ganz aufgeregt und hofft, dass sich der Herr vom Bauamt auch noch morgen an sein Versprechen von heute erinnert. Wie Franziska beim Umzug nach Celle möchte sie rufen können: "Endlich los geht's!"

Auf unserem Grundstück sieht es leider aus wie gehabt, jedoch ist kein Schnee mehr zu sehen. Dies ist jedenfalls schon mal ein Fortschritt.


Im Übrigen versuchen wir im Moment, die Pflasterung für unser Grundstück zu organisieren. Schließlich wollen wir nicht in ein Matschparadies ziehen, wenn es dann endlich losgeht. Allerdings stellt sich dieser Punkt erheblich schwieriger dar als alle anderen Punkte zuvor. Waren wir uns insoweit eigentlich immer innerhalb von fünf Minuten einig, sieht das beim Pflaster schwieriger aus. Dies liegt insbesondere daran, dass wir bei jedem Katalogdurchblättern wieder ein anderes Pflaster ansprechend finden. Während ich (der Bauherr) anfänglich eher zu gerumpelt tendierte, könnte ich mir momentan sehr gut lineares Pflaster vorstellen. Einig sind wir uns zumindest insoweit, dass auf jeden Fall größere Stein verlegt werden sollen.

Momentan trudeln die ersten Angebote für die Pflasterarbeiten ein, so dass wir zumindest mal erste Anhaltspunkte haben, was finanziell überhaupt möglich ist. Bis zum Baustart haben wir so wenigstens einen Zeitvertreib. Um bei der Entscheidungsfindung weiter zu kommen, wollen wir uns diese Woche noch weitere Steinmuster anschauen. Vielleicht ist ja das entscheidende, in das wir uns beide sofort verlieben, dabei.

Mittwoch, 22. Februar 2012

Licht am Ende des (Baugenehmigungs-)Tunnels

Heute haben wir die Nachricht erhalten, die Gemeinde uns eine Befreiung erteilt hat und nunmehr die Baugenehmigung erteilt werden kann. Die Befreiung war nötig, weil wir mit unserem Dachüberstand vorne die Drei-Meter-Linie überschreiten.

Eigentlich war ja die Aussage, dass dies kein Problem sei und die Genehmigung ohne weiteres erfolgen werde. Dennoch scheint dies die Genehmigung insgesamt verzögert zu haben. Da es bei uns Abweichungen vom Bebauungsplan gibt, die scheinbar nicht ohne weiteres abgenickt werden, bin ich froh, dass wir uns für das Genehmigungsverfahren und nicht nur lediglich für die Bauanzeige entschieden haben. Im Nachhinein wäre das Problem sicherlich mit mehr Angstschweiß zu lösen gewesen.