Donnerstag, 16. August 2012

Ein Schweizer Käse oder "Hoffentlich sind Schwalben dumm"

Heute um acht Uhr früh erklärte der Bauleiter am Telefon, die Löcher für die Lüftungsanlage seien bereits da. Dann wären sie etwa zwischen 23 Uhr gestern und eben heute 8 Uhr früh gebohrt worden.
Ich glaub's nicht ganz - die Nachbarn hätten sicher auch berichtet - , aber Fakt ist, dass die Löcher jetzt da sind und wir hoffen, dass die Schwalben nicht schlau genug sind, um sie als Eingang zu benutzen:





Treffer, versenkt?
 

Dann waren die Fliesenleger wieder aktiv, die den Einbau der Duschtassen und der Badewanne übrigens doch den Sanitärfachleuten überlassen haben, und haben unten die Dusche sowie die Ablage am Waschtisch gefliest:






Abends schließlich war Daniel fleißig und hat die Wände im Wohnesszimmer geschliffen und tiefengrundiert:




Für morgen haben wir uns gemeinsames Werkeln vorgenommen. Franziska und Julia nehmen Spielsachen (Fingerfarbe für Packpapier, nicht für Wände, die Wasserstraße und was sonst noch das Herz begehrt) mit und Julia darf bei unseren Nachbarn ihren Mittagsschlaf machen. Ich bin sehr gespannt, wie das klappt, zumal noch die Maler zum Spachteln und eben die Fliesenleger zum Fliesen im Haus herumwuseln werden.

  
 

Mittwoch, 15. August 2012

Es wird, es wird!

Heute waren wieder die Fliesenleger bei der Arbeit. Allerdings haben sie keine Fliesen gelegt. Fleißig waren sie trotzdem, denn sie haben sich mit den Duschtassen und der Badewanne befasst - mit folgendem Ergebnis:

Dusche im Gästebad, Duschtasse mit Karton abgedeckt
ohne Abdeckung: die ultraflache Duschtasse (Das heißt wirklich so!)

Badewanne von Weitem
Badewanne ganz nah - diese Minifüßchen sind nicht der einzige Halt, oder?!
ultraflache Duschtasse oben
Dann wuselte gegen 20:00 Uhr (!) noch der Elektriker im Haus herum, um die Steckdosen und Schalter einzubauen. Hier kommt eine kleine Auswahl seiner Arbeit:



Außerdem geht's jetzt mit den Eigenleistungen richtig los. Heute Abend hat Daniel die Wände in der Küche und im Arbeitszimmer glatt geschliffen und grundiert:
 



 
Er hat dabei keineswegs schlampig gearbeitet. Der Tiefengrund zieht lediglich unterschiedlich schnell ein.

Montag, 13. August 2012

Skandal: Diebstahl auf der Baustelle!

Letzte Woche wurde die letzte Pflasterreihe an der Garage noch mit einer Holzlatte gestützt, die ihrerseits mit Hilfe einiger Metallstäbe ans Pflaster gedrückt wurde. Wer sich nicht erinnert, kann das hier ("hier" ist ein Link, ich habe nicht vergessen, dass Foto einzufügen!) noch einmal auf dem letzten Foto des Tages ansehen.
Heute hat unser Bauleiter Steine vor die Holzlatte gestellt, weil die Metallstäbe gestohlen worden sind. Wir sind heilfroh, dass wir keine Kupferregenrohre haben. Die wären wahrscheinlich längst weg - von Kupferrohrdiebstählen kann man jeden Tag in der CZ lesen.

Seit heute Morgen sind zwei Fliesenleger bei der Arbeit. Oben ist die WC-Ecke fertig und der Vorsprung für die Waschtische steht kurz vor der Vollendung:

 

Das Bad unten kann nur mit der nicht ganz fertigen Abmauerung für den Waschtisch und das WC aufwarten:



Der Endspurt ist eingeläutet!  

Freitag, 10. August 2012

Vorbereitung für die Wandfliesen

Nachdem uns unser Bauleiter am Dienstag erklärt hat, der Maler starte nicht Mittwoch, sondern erst am Montag und es gehe auch ein anderer Maler an den Start, weil der ursprünglich für diese Arbeiten vorgesehene Betrieb unser Haus gerade nicht schafft (Die Geschäfte müssen ja bombig laufen, wenn man sich so etwas mit einem Aufträge hereinbringenden Bauunternehmen leistet!), und auch der Fliesenleger erst Montag loslege, weil ohnehin reichlich Zeit einkalkuliert sei, hatten wir uns auf ein ruhiges Wochenende eingestellt.
Denkste. 
Erstens: Der Elektriker war da und hat die Steckdosen und Schalter freigelegt.
Zweitens: Der Fliesenleger rief an, um zu sagen, er habe nun doch schon angefangen, die Wände fürs Fliesen vorzubereiten und Material ins Haus zu schaffen.

Küchenzeile mit Steckdosenlöchern - die Höhen stimmen!
Dusche im Gästebad
Badewannne
Dusche oben
Wohnzimmer
Material fürs Fliesenlegen
Wandfliesen von hinten - von vorne sind sind weiß mit einem Minihauch Crème
Dann haben wir noch die Hausnummer und den Briefkasten an die Hauswand angehalten. Beide machen sich gut, werden aber erst nach der Abnahme oder wenigstens nach dem Blower-Door-Test angebohrt.
Das ebenfalls frisch eingetroffene Klingelschild steckt in meiner Hosentasche und hat nix gesagt, sonst hätte es auch zur Probe hängen dürfen. Selber Schuld.



Nächste Woche wird unsererseits fleißig grundiert, also tiefengrundiert und tapetengrundiert, damit übernächste Woche die Tapeten an die Wände kommen können. Material dafür haben wir schon fleißig angeschleppt.

Freitag, 3. August 2012

Gerüttelt, nicht geschüttelt und schon gar nicht gerührt

Die Rede ist natürlich nicht von einem oder gar mehreren Martinis, die wir uns hinter die Binde hätten kippen müssen, weil uns der Hausbau über den Kopf wächst. Wir sind nach wie vor völlig entspannt und fragen uns, wieso Bauen stressig sein soll. Mit gerüttelt gemeint sind natürlich unsere Terassen- und Wegflächen:





Das Ganze ist recht großzügig und großflächig gerüttelt. Die Wege sind nachher deutlich schmaler, so dass auch noch Garten übrig bleibt.
Die Garage ist fertig gepflastert, was man allerdings auf dem folgenden Foto nicht gut sieht, weil das Pflaster mit Sand bedeckt ist, um die Fugen zu verfüllen.


Nun müssen wir tatsächlich bis Mittwoch warten, bis es weitergeht. Die Estrichtrocknung kann einem aber auch lang werden!

Donnerstag, 2. August 2012

Pflasterarbeiten

Die Autos freuen sich schon und sind ganz aufgeregt: Die Garage ist zur Hälfte gepflastert:






Aber nicht nur die beiden sollen ein gemütliches Plätzchen haben, auch wir wollen's schön gepflastert haben und deshalb entsteht vor der Küche eine Terrasse für die Morgensonne, die mit einem Weg mit der Hauptterrasse vor dem Wohnzimmer verbunden ist. 
Zum Feld hin ist die Fläche bereits gerüttelt, der Rest muss noch bearbeitet werden:







Es liegt noch einiges an Erde herum. Wir vermuten, dass wir gar nicht mehr viel zusätzliches Material anschaffen müssen. Was schätzt der geneigte Leser? Genug, zu viel oder zu wenig? Wer sich nicht für "genug" entscheidet, schätze bitte auch Mengenangaben! Flink einen Kommentar mit persönlicher Einschätzung schreiben!

Mittwoch, 1. August 2012

Schwarzanstrich, Rohre, Griffoliven und fast ein Garagenboden

Damit wir nur unter der Dusche und in der Badewanne, aber nicht unmotiviert im Haus nasse Füße bekommen, hat das Haus heute den Schwarzanstrich bekommen, der demnächst von aufgeschütteter Erde verdeckt sein wird.



Außerdem gibt es jetzt eine Verbindung zwischen den Regenrinnen und den bereits verlegten Schläuchen. Diese sieht so aus:


Innen hat es auch eine kleine Veränderung gegeben, und zwar sind an den Fenstern die Griffoliven montiert worden. Bisher haben wir alle Fenster mit einer Bauolive geöffnet und geschlossen, und nun zieren echte Griffe unsere Fenster. Hier exemplarisch ein Arbeitszimmerfenster:


Beeindruckend, nicht wahr?
Von der Verpackung werden wir uns aber erst nach den Malerarbeiten trennen. Aber sie kommt definitiv ab!


Die letzte Neuerung für heute ist schließlich der Garagenboden. 




Hier wurden Füllsand und ein Mineralgemisch verteilt und verdichtet, so dass es dort mit den Pflasterarbeiten weitergehen kann.
Wir haben uns - wie viele Nachbarn auch - dazu entschieden, die Auffahrt und den Weg zur Haustür noch nicht komplett pflastern zu lassen, sondern das Pflaster ein Stück vor der Grundstücksgrenze enden zu lassen. Grund: Zwar bieten die Gullis gewisse Anhaltspunkte, was das spätere Straßenniveau betrifft, doch erscheint es zu risiokreich, die Höhe der eigenen Wege jetzt festzulegen und später Auffahrt, Weg und Drainrinne (Rinne unten an der Garagenauffahrt fürs Regenwasser) wieder absenken oder aufschütten zu müssen, weil die Straße nicht da endet, wo wir es gerne hätten. 
Vielleicht nicht ganz schick, aber es erspart sicher einigen Ärger. Und auf jeden Fall schicker als die Variante Europaletten (Euro-Paletten, nicht Europa-Letten. Niemand hat seinen Weg mit Leichen gepflastert. Es hat noch nicht einmal jemand Leichen im Keller - es hat schließlich niemand mit Keller gebaut!), für die sich andere Nachbarn entschieden haben.