Samstag, 14. Juli 2012

Begutachtete Schlangen

Der heutige Tag ist der Tag X-1, der letzte Arbeitstag, bevor der Estrich kommt. Also mussten die Heizungsmonteure heute mit dem Auslegen der Heizschlangen fertig werden, wovon wir gestern noch dachten, es könne nur mit ziemlich vielen Arbeitern oder Überstunden zu schaffen sein. 
Auf dem Weg nach Nienhagen kam uns aber nur ein Sanitärauto entgegen, dessen Insassen pünktlich Feierabend gemacht und zur vollen Zufriedenheit unseren Bausachverständigen gearbeitet hatten. Hier eine kleine Auswahl an Heizschlangenfotos aus dem Obergeschoss:

Auch die Sauna braucht keine Fußbodenheizung.





Nun Schlangen aus dem EG. Auf einigen Fotos, insbesondere auf denen aus den Wohnräumen, kann man übrigens gut erkennen, dass die Schlangen sehr exakt mit optimalem Abstand verlegt sind. Als Kontrollhilfe dient das Karomuster auf der Folie.







Die roten Überzüge an den Türen verhindern übrigens das Reißen des Estrichs bei Temperaturunterschieden in den einzelnen Räumen.

Schließlich ist noch anzumerken, dass man nun auch von außen erkennen kann, dass wir SVO-versorgt sind:



Donnerstag, 12. Juli 2012

Kilometerlange Schlangen

schlängeln sich durch das Erdgeschoss - und das nicht, weil sie es im Gegensatz zu den Schimpansen sogar aus dem Erlebniszoo Hannover heraus und nicht nur aus dem Gehege herausgeschafft haben, sondern weil es sich um unsere Fußbodenheizungschlangen handelt:

Gästebad - die Duschtasse bekommt keine Heizung, muss aber auch nicht frieren, da die wenigsten kalt duschen
Hier in der Diele geht es morgen weiter.
Angeschlossen!
Wohnesszimmer
Küche - auch die Küchenzeile wird nicht beheizt.

Arbeitszimmer


Heizschlangen-ins Styropor-Tacker

Am Montag sollten wir, ich hatte es erwähnt, mit Strom, Wasser und einem Telefonanschluss versorgt werden, was wegen einer fehlenden Unterschrift aber nicht geklappt hatte. Inzwischen ist auch bei der SVO schriftlich angekommen, dass wir die bezahlten Anschlüsse wirklich haben wollen und nicht einfach einiges an Geld zu verschenken haben, so dass die Anschlüsse tatsächlich gelegt worden sind. Der Beweis:



Von unseren Schwalben ist zu berichten, dass sie recht munter sind, obwohl sie sich sicher ein wenig belästigt gefühlt haben müssen, als der Speicherboden beplankt worden ist. Davon gibt es aber keine Fotos, weil wir im OG keine Leiter haben, die es uns ermöglicht, auf den Boden zu steigen oder wenigstens Fotos zu machen.

 
Für morgen stehen also noch das Legen der Schlangen in der Diele und im kompletten OG an, bevor Montag der Estrich gegossen wird. im Bad fehlen zudem noch die Platten und die Folie. Aber das wird!


 

 

Mittwoch, 11. Juli 2012

Fortsetzung: Die weiße Pracht

Die Styroporberge scheinen nicht kleiner zu werden und doch ist die mit Styroporplatten belegte Fläche deutlich größer geworden. Die Folienbahnen darauf sind außerdem nun nicht nur mit kleineren Klebestreifen aneinander geklebt, sondern über die komplette Schnittstelle:










Ich konnte übrigens bei allen Gedanken um die Neuerungen im Badezimmer doch ganz gut schlafen. Es hätte mich im Nachhinein auch sehr geärgert, wenn ich wegen dieser paar vernachlässigten Rohre nicht hätte schlafen können:




Was das sechseckige Ding ist, weiß ich nicht. Ich musste an Molekülzeichnungen in der Organischen Chemie denken, ohne noch zu wissen, was das Besondere war. Irgend etwas mit Kohlenstoff und Wasserstoff. Egal. Keine weiteren Exkurse. Ich bleibe dem Ding aber auf der Spur.
Unten verschwinden Rohre zwischen Styroporplatten in neuer trocknender Matschpampe - Franziska ist es egal, ob das Zeug Zement, Estrich, Beton, Putz oder wie Im Sandkasten Wasser mit Sand heißt. Ein Universalbegriff. Der Sahelzonenbewohner wundert sich schließlich auch, warum der Inuit mehrere Wörter für Schnee hat.




Der Einbau der diversen Rohre ist eine überaus komplexe Sache, wie man sieht:








Diese Menge lässt auch die Größe der Heizungskästen, der ehemaligen Krabbeltüren, gerechtfertigt erscheinen.





Sämtliche Anhänger sind inzwischen auch vom Grundstück geschafft worden. Eine parkartige Anlage entsteht vor dem inneren Auge des Betrachters:





Zu guter Letzt noch die verbliebenen Mengen an Styropor: