Dienstag, 10. Juli 2012

Wohnen in der Platte

oder vielleicht doch eher auf den Platten. Bereits gestern waren einige Styroporplatten im OG ausgelegt worden, und heute kamen noch etliche dazu, die dann noch mit einer Plastikfolie bedeckt wurden:











Bildunterschriften spare ich mir an dieser Stelle. Ich erwarte, dass der geneigte Leser den Blog aufmerksam verfolgt und die Zuordnungen inzwischen selber treffen kann.
Wenn er dies tatsächlich kann, ist ihm aufgefallen, dass ich vergessen habe, dass Badezimmer zu fotografieren. Über der Überlegung, die Diele vom Schlafzimmer aus zu fotografieren, anstatt am Treppenloch ins Erdgeschoss zu plumpsen, habe ich das Badezimmer komplett vergessen und weiß nicht, wie weit dort der Fortschriftt ist. Hoffentlich kann ich diese Nacht überhaupt schlafen!
Auch im Erdgeschoss haben unsere fleißigen Handwerker das Plattenpuzzle gespielt - hier sogar zweilagig:





Ein bisschen fudeln sie, was vielleicht auf der Baustelle sein muss: Die Puzzlestücke, äh Platten werden zurechtgeschnitten, und zwar mit diesem Gerät: 



Dass der Einbau der Fußbodenheizung unmittelbar bevorsteht, konnte man auch sehen: 






Dem Wasseraußenanschluss steht auch nichts mehr im Wege: 




Und auch sonst gleicht die Baustelle einem Materiallager: 









Morgen geht's weiter - auch mit dem Bad oben! 


Anmerkung: Die Zeilenabstände sind übrigens immer die gleichen, warum die tatsächlich immer unterschiedlich groß sind, weiß man nicht. 


Montag, 9. Juli 2012

Die Flucht der Grauen Herren

ist eingeleitet  - und das, ohne dass Meister Hora die Zeit anhalten musste. Jedenfalls hätte ich nichts davon bemerkt. Der Putz trocknet jedenfalls ganz gut, wenn mich mein geübtes Kennerauge nicht trübt.





Aus dem Grau ist zunächst so etwas wie Beige geworden und wird nun weiß. Die Krokodile haben sich den Grauen Herren angeschlossen und die relative Luftfeuchtigkeit wird durch großzügiges Lüften erträglich.
Außerdem erkennen kann man, dass alle Vorbereitungen für das Einbringen der Fußbodenheizung getätigt werden: Als "Fußleiste" wird dieses blaue Stytroporband ausgelegt: 


Anschließend werden die Böden sowohl im EG als auch im OG mit solchen Styroporplatten bedeckt:


Und plötzlich sieht alles so aus:


Darauf werden dann die Heizschlangen verlegt und nächsten Montag mit Estrich übergossen.
Eigentlich sollten wir heute auch mit Strom und Wasser versorgt werden. Wer "eigentlich" hört, weiß, dass genau dies nicht geschehen ist. Die SVO wollen festgestellt haben, dass wir den Vertrag nicht unterschrieben zurückgeschickt haben, und brauchten erst die Unterschrift.
In unseren Unterlagen ist aber kein zu unterschreibendes Formular mehr und bezahlt ist der Spaß auch schon. Was sollen wir also noch gegen Strom und Wasser haben? Nichts! Im Gegenteil: Fließendes Wasser im Haus und nicht aus der Fuhse, der Aller, der Lachte oder was sonst noch hier in der Gegend so fließt und Strom halte ich für ganz hervorragende und unentbehrliche Erfindungen. Nach zugefaxter Unterschrift werden wir aber noch in dieser Woche versorgt. Dann kann die Estrichaufheizung nach anfänglicher natürlicher Trocknung kommen! 

Samstag, 7. Juli 2012

Kaum ist man am Freitag nicht auf der Baustelle...

..., wird auch am Samstag gearbeitet!
Wegen eines hohen Feiertages waren wir gestern nicht auf der Baustelle und hatten uns den Anblick des fertigen Putzes für heute aufgespart. Schon von Weitem konnten wir sehen, dass nicht nur bei unseren Nachbarn reger Betrieb auf den Baustellen war, sondern dass sich auch bei uns etwas tat. Der fleißige Fuger hatte samt zweier Helfer am Samstag aufgeschlagen und mal eben den Rest des Hauses und der Garage flink verfugt:  

Garage, laut Bausachverständigem hervorzuhaben, aber auf dem Foto kaum zu sehen: ein von unten geklinkerter Sturz

So sehen uns unsere Nachbarn, die aber noch gar nicht wissen, wann/ob sie ihr Grundstück bebauen.

Friesengiebel

Prachtbau von hinten
Das war also die Überraschung für uns. Jetzt kommen wir zum Inneren des Hauses, wo nur noch in den Türen Porotonstein durchblitzt:

Flur oben, genau richtig groß - keine Platzverschwendung, aber auch nicht so eng, dass man sich beengt fühlen müsste

vom Garten Richtung Flur (links) und Küche (rechts)

leicht andere Perspektive, so dass das Esserkerchen zu lesen ist

Flur unten

Flur aus dem Arbeitszimmer kommend (links Gästebad, rechts HWR)

aus der Garderobennische ins Arbeitszimmer
Vor der Terrassentür im Arbeitszimmer, die ihren Namen streng genommen nicht verdient, weil es dort keine Terrasse, sondern nur einen kleinen Autritt geben wird, hat der flinke Fuger noch seinen Anhänger mit dem Gerüst stehen lassen. Aber der wird wohl auch noch verschwinden. 

Donnerstag, 5. Juli 2012

Wie putzig!

Heute war es ganz ratsam, Gummistiefel im Haus anzuziehen. Hier und da war es doch etwas matschig, weil nun im EG auch das Arbeitszimmer, die Küche, der Wohnbereich und Teile des Essbereiches verputzt worden sind:

Küche mit Blick auf den Limes
Küche
HWR-Garagentür, geschlossen

aus der Diele durch den HWR
Arbeitszimmer
Bald stehen hier unsere Schreibtische.
aus dem Arbeitszimmer Richtung Diele

nicht fertiger Essbereich
viel Material im Wohnesszimmer
von der Küche Richtung Wohnzimmer - ein Tanzpalast
Es ist toll, nicht länger rot zu sehen, oder?
Für morgen bleiben also noch der Rest des Esszimmers sowie die komplette Diele. 
Aus dem Garten ist übrigens der Bauwagen verschwunden, so dass wir allmählich einen Eindruck unseres zukünftigen Gartens gewinnen können - wenn wir vom Unkraut überwuchterten Limes mal absehen. Wir sind wieder einmal zu dem Ergebnis gekommen, dass unser Grundstück perfekt ist: Morgens hinten Sonne, die dann (für die sprachliche Einfachheit ein geozentrisches Weltbild angenommen) im Laufe des Vormittags Richtung Garten wandert, wo sie bis abends bleibt. Sollte es uns da zu heiß werden, haben wir die Rückzugsmöglichkeit hinters Haus vor die Küche. Der Blick aufs freie (Spargel-)Feld darf hier auch nicht vergessen werden, auch wenn es sicher ansehnlichere Pflanzen gibt. Naja, vielleicht doch besser Spargel als meterhohe Maispflanzen, die uns völlige Sicht nähmen.
Zu Flugübungen sind die Schwalben den Klaus-Gärtner-Ring hinaufgezogen. Man könnte angesichts der Menge von einem Truppenübungsplatz sprechen. Da tummelte sich weit mehr als eine Familie!

Im Krokodilshaus

Nein, die Schwalben haben nicht für weitere Untermieter gesorgt, die Putzer haben mit Ausnahme des Flurs oben ganze Arbeit geleistet. Nun ist der verwendete Putz kein Blitztrockenputz, sondern ganz normaler und dementsprechend feucht. Bei doch recht sommerlichen Temperaturen gestern und geschlossenen Fenstern näherte sich die relative Luftfeuchtigkeit den 100% und wir waren froh, dass Kamera und Brillen nicht beschlugen. Das geht schließlich nur bei geringen Außentemperaturen.

Garderobennische - auch mit Putz breit genug für den Pax, juchuh!
Schlafzimmer
Nordkinderzimmer
Straßenkinderzimmer - wahrscheinlich Franziskas
Anfang nächster Woche kommen die Hausanschlüsse. Zu unserem großen Erstaunen hat die Telekom diesen Termin bestätigt - am Telefon, nicht schriftlich, aber immerhin. Wir hoffen, dass alles klappt!

Gestern war es zu spät zu bloggen. Wir haben noch ZDF Zoom - Kosenfalle Eigenheim gesehen. Zwischendurch wurde es uns etwas flau, aber die meiste Zeit dachten wir: "Vor einer Vertragsunterschrift Verstand einschalten - dringend!" Bitte wer glaubt denn allen Ernstes, dass ein Hauskostenrechner tatsächlich verschiedene Anbieter vergleicht, und argwöhnt nicht, dass dieser Rechner von einem bestimmten Anbieter bereit gestellt wird? Und wieso latzt man 20.000 €, bevor das Haus überhaupt geplant ist? 

Dienstag, 3. Juli 2012

Temporäre Freude für die Grauen Herren

Heute fing der Großputz an. Zunächst wurden noch die fehlenden Profilschienen montiert und dann ging's auch schon in den Badezimmern los. Die sind nun, wie unser Bausachverständiger bereits hervorgehoben hat, hervorragend verputzt. Da der Putz aber natürlich noch nicht getrocknet ist, ist er eben grau und noch nicht weiß und kann daher noch die Grauen Herren erfreuen (Michael Ende, Momo. Ist klar, oder?). Farblich würden die sich also im Moment ganz wohl bei uns fühlen. Nur als Kundschaft sind wir sicher ungeeignet. Ich gehe jede Wette ein, dass ein Zeitsparer keinen Baublog führt. Der würde sicher auch nicht massiv, sondern fertig bauen.
Hier also die Profilschienen sowie die verputzten Badezimmer:

Profilschienen im Flur
Gerät
Profilschienen im Wohnesszimmer
Blick ins Gästebad

Blick aus dem Gästebad
Dusche und Sauna oben
Dusche - nicht so schmal, wie sie aussieht
Badewannenecke und WC-Nische
Abmauerung für die Waschtische

Der flinke Fuger sitzt übrigens auf dem Trockenen, woran wir ein bisschen selber schuld sind. Der Fugenmörtel wurde nicht in ausreichender Menge bestellt, weil wir uns noch die Möglichkeit ausgebeten hatten, auf eine andere Farbe umschwenken zu können, falls uns das Weiß doch nicht zusagt.   

Montag, 2. Juli 2012

Unseren Gordischen Knoten

... wird der Elektriker hoffentlich nicht mit brachialer Gewalt lösen und damit seine vorerst vollendete Arbeit zunichte machen, sondern er wird ihn gar nicht als solchen betrachten, sondern den Überblick behaltend alle Kabel ordentlich im Sicherungskasten zusammenlaufen lassen und damit für Strom im ganzen Haus sorgen.
Was ich meine, ist das:

 

Fürs Erste ist er also, nachdem er die letzten Steckdosen und Schalter in der Küche vorbereitet hat, fertig. Zunächst gab es aber noch Verwirrung, weil auf unserem Küchenplan die Dunstabzugshaube nicht über, sondern neben dem Herd eingezeichnet war. Wir können das Vorurteil, dass Handwerker nichtfürs Mitdenken bezahlt werden, nicht bestätigen. Anstatt also den Stecker für die Dunstabzugshaube wie eingezeichnet neben dem Herdanschluss zu platzieren, kam eine kurze Rückfrage, wir haben unsere Pläne kontrolliert, korrigiert und schwups ist alles richtig.






Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Ein bisschen Ereignis in Form der Putzarbeiten ist auch schon da. Im gesamten OG, im Arbeitszimmer, im Gästebad und in der Küche wurden Profilschienen an den Ecken verlegt, damit Franziska und Daniel beim abendlichen Toben überall anstoßen können, ohne dass die Ecken abbröckeln.


  


Die Schatten des großen Ereignisses namens Wände-Verputzen zeigten sich weiter in einer bunt gefächerten Auswahl an Wasserwaagen, eines großen Geräts, einer Menge Säcke Verputzmaterial und anderer notwendiger Utensilien:

Gerät
Utensilien
Strauß Wasserwaagen
Die Vorfreude ist allseits groß: Daniel und ich freuen uns, dass die roten Wände endlich weiß werden, Franziska freut sich, dass geputzt wird, ohne dass es sauber wird, und sie in einem geputzten Haus Gummistiefel und Matschhose braucht, und Julia freut sich eigentlich immer.

Eine Nachbarin hat heute unsere Fugen gelobt, die das dunkle Haus so viel heller wirken lassen. Das haben wir aber auch wirklich gut entschieden!