Montag, 11. Juni 2012

Daniels Alptraum beginnt

Seit heute können die Jungs aus der Nachbarschaft, die im Moment noch auf Laufrädern unterwegs sind, bei uns fensterln: Wir haben heute die Fenster zur Straße und 2 der 5 Terrassentüren im Wohnessbereich bekommen:






Was Daniel als Vater zweier Töchter dann aber doch wieder etwas ruhiger schlafen lässt, ist die Tatsache, dass alle Fenster mit elektrischen Rolläden versehen sind, die alle zentral gesteuert werden können. So wird jedes Lippenpaar getrennt!
Die Tür zwischen HWR und Garage macht auch einen recht massiven Eindruck und muss auch erstmal von potenziellen Schwiegersöhnen überwunden werden.




Die Fensterrahmen für die Fenster im OG liegen schon alle bereit. Morgen soll das Haus dicht sein, d.h. die restlichen Terrassentüren und vor allem die Fensterscheiben werden morgen ihren Weg an den richtigen Platz finden.





Wir sind begeistert. Bisher sieht das Haus tatsächlich so (Achtung Link!) aus, wie wir es am PC entworfen haben!

Übrigens: Bei Tageslicht ist unsere Dusche von der Straße aus nicht einsichtig. Mal sehen, wie's wird, wenn's draußen dunkel ist und der/die Duschende vom Deckenspot beleuchtet wird!  

Mittwoch, 6. Juni 2012

Es werde Licht

... und es ward Licht. Und so wurde aus einem massiven Dach ein Dach mit Dachflächenfenstern. Und wir sehen, dass es gut ist:



Von vorne und außen ist es ohne Fenster und Haustür noch nicht wirklich spektakulär, deshalb kommt hier noch schnell ein Blick auf die Rückseite des Hauses und natürlich ins Innere der Räume, die immer noch von rotem Poroton und schwarzer Dachfolie beherrscht werden, aber nun trotzdem schon schön hell sind. Man sehe und staune:

 



Kinderzimmer zur Straße

Dusche - das Dachflächenfenster ist genau gegenüber der Dusche, damit wir nicht im Dunkeln duschen müssen. Dass uns dann eventuell die ganze Straße duschen sieht, ist uns erst später aufgegangen. Mal sehen, was man sehen kann.

das Nordkinderzimmer
Dachflächenfenster mittig über der Treppe
das Kinderzimmer mit Blick aufs Feld und den Garten
Die Garage ist noch mit einer Abschlussleiste und einer weiteren Folie auf dem Dach versehen worden oder jedenfalls haben die Handwerker damit angefangen:



Mit der Ableitung des Regenwassers sind sie bei Dauerregen auch nicht ganz fertig geworden; unsere Garage hat einen Pinkelwurm (Den gibt's wirklich!!):


Kommentare vom Bauleiter und Nachbarn haben uns grübeln lassen, ob weiß tatsächlich die richtige Wahl für unsere Fugen ist. Wir haben um Probefugung gebeten und natürlich bekommen. Die Fläche ist recht klein und das Weiß auf dem Foto sehr weiß, in echt ist es aber so, wie es sein soll. Der nächste cremigere Ton ist uns schon zu cremig:

 
Das Weiß der Fugen wird gut zu den Fenstern, der Haustür, den Dachkästen und dem Garagendeckel passen.
Der aufmerksame Beobachter stellt beim Anblick dieses Fotos außerdem fest, dass wir über Regenrinnen verfügen, was heute auch notwendig war!
 

Dienstag, 5. Juni 2012

Scherben bringen Glück oder Julia muss laufen lernen!

Der Dachdecker hat weiter gearbeitet und auch die Dachüberstände eingedeckt:


 Dazu musste er wohl wieder ein paar Löcher als Tritt schaffen:



 Das ging aber nicht immer gut:




Macht nix. Scherben bringen Glück. Sagt man.
Der Blick auf die fertigen Dachüberstände und die Dachkästen ist nicht so bruchstückhaft:


 

Wer genau hinsieht, kann einen Streifen im Dachkasten erkennen. Hierbei handelt es sich nicht um Pfusch am Bau, sondern um durchaus gewollte Lüftungsschlitze, wie hier besser zu erkennen ist:


Die Garage ist nun an den dafür vorgesehenen Stellen auch "vertäfelt":





Die Stützen wird sie morgen los.
Innen haben wir auch weitere Fortschritte zu vermelden. Es gibt Schlitze für Waschmaschine, Heizung, Waschbecken (alles HWR) und Dusche (Gästebad) zu verzeichnen:






Und schließlich sind die Krabbeltüren Geschichte:




Julia muss also laufen lernen und kann nicht mehr den ganzen Tag damit verbringen, sich in den Stand zu ziehen und von dort aus die Welt zu bestaunen.
Was dieses Kabel im Kinderzimmerboden macht, ist uns noch unklar:


Da bisher aber alles seine Richtigkeit hatte, vertrauen wir auf die Fachkompetenz unserer Bauleute.

Sollte es übrigens im nächsten Juni wieder so kalt sein wie im Winter, also wie jetzt, werde ich dann gerade nicht am Schreibtisch sitzen und einen Blog erstellen, sondern in der Sauna liegen und mich aufwärmen. Jawohl.

Nicht schön, aber zweckmäßig...

... ist unser Garagendach.

Aber wenn wir erst im Haus sind, werden wir es wie auch immer aufhübschen.
Für die Autos ist der Anblick von unten etwas netter:


Von außen lässt es sich erahnen, dass die Garage aber insgesamt doch ansehnlich wird:




Die ersten fein gemauerten Wände mussten auch schon wieder dran glauben - schließlich hätten wir Leitungen und Rohre gerne unter und nicht auf dem Putz.



Im Erdgeschoss wurden, wenn Platz für größere Mengen an Kabeln und Rohren gebraucht wurde, gleich Löcher im Mauerwerk gelassen. Im Obergeschoss sieht das Ganze so aus:

Andere Schläuche, andere Ecke:

Sonntag, 3. Juni 2012

Wir haben ein Dach über dem Kopf!

Wie bereits erwähnt haben wir gestern auf dem Rückweg von Duisburg noch einen kurzen Stopp in Nienhagen gemacht. Die Kinder schliefen friedlich bis kurz vorm Klaus-Gärtner-Ring. Weil aber die Straßen noch Baustraßen sind und die Gullis etwa 50 cm über dem Straßenniveau liegen, rumpelte es ein wenig, und plötzlich ertönte eine verschlafene Stimme von der Rückbank: "Warum sind wir in Nienhagen?" Keine 100 Meter weiter ertönte eine andere, durchaus kräftigere Stimme von hinten: "Uääääh!"
Also bin ich nur kurz rausgesprungen, habe dem Nachbarn zum Richtfest gratuliert und einen Blick auf unser Dach geworfen.
Heute Morgen dann konnten wir es uns natürlich nicht nehmen lassen, nach Nienhagen zu fahren und unser Dach anzusehen:




Das Dach ist so gut wie gedeckt! Die Dachflächenfenster, fünf an der Zahl, kommen dann wohl wie beim Nachbarn zwei Häuser weiter erst später. Sie scheinen Dachdeckern total schnuppe zu sein, so dass der Fensterbauer für die entsprechenden Löcher verantwortlich ist. Wir gehen jedenfalls nicht davon aus, dass die Fenster vergessen worden sind. 
Weil die Leiter noch im Wohnzimmer herumlag, sind wir auch noch mal nach oben geklettert. Ich hoffe schwer, dass der Vogel, der vollbeschnabelt zum Badezimmer hineinfliegen wollte, nur eine Abkürzung durchs Haus nehmen wollte und sich nicht tatsächlich ein Nest irgendwo bei uns gebaut hat. Als er uns sah, drehte er jedenfalls ab. Gut so!
Vielleicht sollten wir bei der Glaserei direkt diese schwarzen Vögelaufkleber dazubestellen oder Fotos von den Katzen aufhängen. Man sieht es ihnen ja nicht an, dass sie in ihrem ganzen Leben (fast 8 Jahre) noch keinen einzigen Vogel gefangen haben und nur 10 Wochen lang keine reine Wohnungskatzen waren.
Die Dachbalken für die Garage sind so weit fertig, aber das ließen ja schon die Bilder vom Donnerstag erahnen.
Morgen geht's weiter!




Lebenszeichen

Diese Woche hatte uns Franziskas Geburtstag voll in Beschlag genommen, so dass wir nicht dazu gekommen sind, den Baufortschritt zu dokumentieren. Nach der Rückkehr nach Celle daher nunmehr eine kurze Zusammenfassung, bevor wir uns nächste Woche in das Abenteuer Dacheindeckung stürzen.

Zu Beginn der Woche sind die Maurer aus dem Haus ausgezogen und die Zimmerleute haben begonnen, das Dach vorzubereiten.


Im Gästebad war eine provisorische Stahltür angebaut, damit die Maurer dort ihr Werkzeug lagern konnten. Diese Tür wurde nunmehr ausgebaut.



Am Dach wurden zunächst die Längstlattungen eingezogen, dann die Querlattungen gekürzt und zudem die Lattungen für die Dachflächenfenster angebracht.

Weiterhin wurde mit dem Dach an der Garage begonnen. Als wir am Donnerstag nach Duisburg gefahren sind, wurden gerade die Balken für das Dach montiert. Vielleicht können wir ja schon nächste Woche unsere Autos trocken unterstellen, wenn wir am Haus vorbeischauen.




Innen wurde lediglich der Boden mit einer schwarzen Teerschicht versehen, die wahrscheinlich gegen Feuchtigkeit von unten dienen soll.




Heute Abend haben wir nur kurz gelünkert und dabei gesehen, dass zumindest der Bereich zur Straße schon eingedeckt war. Da es schon fast dunkel war, haben wir noch keine Bilder gemacht.